Frühjahrsputz

Du wirst du dich vielleicht fragen.: „Was ist Frühjahrsputz eigentlich?“  Schließlich hast du ständig ein Auge auf die Wohnung und ihre Einrichtung, damit alles in bester Verfassung bleibt.

Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. Es sind die kleinen Ecken, die versteckten Rillen und die schwer zugänglichen Stellen, die bei den ersten Sonnenstrahlen auf sich aufmerksam machen.

Da dein Lebensmittelpunkt in der kalten Winterzeit das geliebte Zuhause ist, wird der Verschmutzungsgrad deiner Wohnung naturgemäß höher sein. Je nach Anzahl der Mitbewohner kommt da einiges zusammen.

Doch ursächlich für die plötzliche Erkenntnis ist nicht die Unordnung oder der Schmutz allein – es ist vielmehr der Frühling, der mit seinen Sonnenstrahlen dafür sorgt, dass unser Körper mehr Serotonin bildet. Serotonin hebt die Stimmung und motiviert uns neue Herausforderungen anzunehmen. Eine dieser Herausforderungen ist der Frühjahrsputz.

Ja, so ist er, der liebe Frühling –  er verwöhnt uns mit Glücksgefühlen.  Dennoch wird es dir und auch vielen anderen schwer fallen, einen Zusammenhang zwischen schweißtreibendem Hausputz und euphorischen Glücksgefühlen herzustellen – immerhin gehört Putzen nicht zu jedermanns Lieblingsbeschäftigung.

Und da es bis dato leider keine App oder eine Alexa gibt, die für dich den Frühjahrsputz erledigt, bleibt er eine unliebsame Mammutaufgabe, die leider erledigt werden muss.

Um zu gewährleisten, dass deine Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, haben wir für dich einen Plan, bzw. eine Checklistes zusammengestellt. Wir gehen auf die einzelnen Räume und im speziellen auf die Geräte, die sich dort befinden, ein.

Anmerkung:

In der Ruhe liegt die Kraft! Mache dir keinen Stress – du musst nicht alles an einem Tag schaffen. Arbeite etappenweise und nimm dir jeden Raum einzeln vor. Wenn der Kraftaufwand zu hoch wird, ist eine Pause angesagt. Mit ein paar kleinen Pausen und einer guten Tasse Kaffee  geht alles einfacher. Wenn du dir dann noch ein kleines Belohnungssystem überlegst, geht alles viel leichter.

Gute Vorbereitung

Putzmittel

Was solltest du alles parat haben?

1. Putztücher in ausreichender Zahl – speziell für Böden, Möbel, Keramik, Glasreinigung etc.

2. Reinigungsmittel (Entkalker, Glasreiniger, Backofenspray, Möbelpolitur, Edelstahlpflege, Fettentferner usw.)

3. Hilfsmittel wie kleine Bürsten (evtl. ausrangierte Zahnbürsten), Spachtel, Schwämme, Eimer etc.

4. Gummihandschuhe – manche Reiniger sind aggressiv und verursachen, gerade bei längerem
Kontakt mit den Händen, spröde Haut und brüchige Fingernägel.

5. Staubsauger

6. Bodenwischer

7. Staubwedel

Wir fangen mit einem der Haupträume an: dem Wohnzimmer. Im nächsten Artikel erfährst du, was es im Wohnzimmer alles zu erledigen gibt.

Das Wohnzimmer

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der Mittelpunkt in der Wohnung / in deinem Haus  – hier trifft sich die Familie, bewirtet man Freunde und verbringt täglich viele erholsame Stunden zu zweit vor dem Fernseher.

Es ist zugleich der Raum mit der höchsten Frequenz. Und da dieser von allen am häufigsten aufgesucht wird, findest du hier Staub, Haare, Krümel, Flusen und andere Hinterlassenschaften im Überfluss. Am Ende des Winters hat sich in allen Ecken, Winkeln und Sofa-Ritzen einiges angesammelt.

Bevor du mit dem eigentlichen Reinigen beginnst, solltest du Platz schaffen. Stelle erst mal fest, von welchen Dingen du dich trennen möchtest.

  • Alte Zeitungen, Bücher, Wolldecken, DVDs und CDs die nicht mehr benötigt werden kannst du aussortieren oder entsorgen.
  •  Auch die Winterdekoration hat ausgedient und kann nach getaner Arbeit durch frische sommerliche Accessoires ausgetauscht werden..

Nun hast du eine freie Arbeitsfläche und kannst mit dem Reinigen loslegen. Das Prinzip laute: „Von oben, nach unten“.

  • Wische zuerst die obersten Stellen – Deckenlampen, FensterbankWandleuchten, Bilderrahmen, Türrahmen inkl. Tür.
  • Als nächstes sind die waagerechten Flächen des Mobiliars inkl. der Glasflächen und der darauf befindlichen Dekorationsgegenstände an der Reihe.
  • Danach folgen Schrankfronten, Stuhllehnen, Tisch- sowie Stuhlbeine und die Sockelleisten.

Der Schweiß läuft dir schon den Nacken entlang? Keine Sorge, Verstärkung naht. Bei allen jetzt kommenden Tätigkeiten ist der Staubsauger, dein Freund und Helfer.

  • Sauge mit den Polsteraufsätzen die Polsterbezüge. Mit den kleinen Aufsätzen spürst du zwischen den Sitzflächen und der Lehne die kleinsten Körnchen und Fusseln auf.
  • Sollte sich im Zubehör deines Saugers eine weitere, mit Borsten bestückte Düse befinden (Möbelpinsel), so eignet sich diese hervorragend zur Reinigung von Polsterknöpfen, Biesen (gesteppte Falten) und Keder (abstehende Kantenverstärkungen). In diesen setzt sich mit der Zeit ein sehr großer Teil des Schmutzes fest.
  • Danach werden die Bodenbeläge, wie Teppiche, Parkett, Laminat oder Fliesenboden gesaugt undvom Staub befreit.  Für diesen Arbeitsgang benötigst du eine gut funktionierende Staubsaugerbürste bzw. Bodendüse. Der im Boden festsitzende Staub ist ein ungesunder Mix aus Haaren, Milben, Hautschuppen, Pollen, Insektenteile und Anträge von schmutzigen Schuhen.

Falls du ein Haustier besitzt, erweitert sich der Anteil unliebsamer Schmutzpartikel um einige Zutaten.

Darum ist es so wichtig, dass du den Pflegestatus deines Staubsaugers immer im Auge hast. Nur ein sauberer Staubsauger kann eine perfekte Leistung abliefern.

Kontrolliere daher regelmäßig:

"Kaputte Dinge wirft man nicht einfach weg. Wenn sie wichtig sind, dann repariert man sie." Warum z.B. eine Waschmaschine wegschmeißen, wenn sie mir jahrelang treue Dienste geleistet hat? Als Teil des Social Media Teams bei Ersatzteil-Land versuche ich unseren Kunden, mit diesem Blog, die preiswerteren Alternativen vorzustellen.