Gesundheitsfördernde Motivation

Wie wir durch die Artikelserie „Macht mir meine Arbeit Spaß?“ erkennen konnten, sind die Möglichkeiten, einen Arbeitsplatz motivierend und spannend zu gestalten, äußerst facettenreich.

Heute möchte ich mich einem sehr wichtigen Bereich zuwenden, da er sehr positive Auswirkungen für das Privatleben mit sich bringt. Es geht um gesunde Mitarbeiter – oder wie ich sie liebevoll nenne: die „Health Angels“.

Leider erkranken in der Wirtschaft viele Arbeitnehmer auf Grund der Umstände an ihrem Arbeitsplatz. Insbesondere Stress und Bewegungsarmut tragen hierzu bei. Burnout ist inzwischen stark verbreitet. Rückenbeschwerden nehmen nicht nur die Freude, sondern schränken auch in der Mitarbeiter-Effizienz ungemein ein. Was lässt sich tun, um die Vitalität des wertvollsten Guts der Firma – der Mitarbeiter – zu steigern? Hier hilft nur eins: PÖBEL!

 

Das heißt:

(P)rävention

(Ö)kologie

(B)ewegung

(E)rgonomie

(L)ebensmittel

 

Prävention:

Gesund bleibt man unter anderem dadurch, dass man bewusst seine Gesundheit schützt; also ein Bewusstsein dafür entwickelt, wo die Gefahren liegen. Vielleicht haben auch Sie in Ihrem Unternehmen eine Arbeitssicherheitskraft, die offensichtlich nichts anderes zu tun hat, als den ohnehin schon gestressten Mitarbeitern die Leviten zu lesen und auf Gefahren aufmerksam zu machen. 😉 Nun aber mal ganz ehrlich. Sind wir nicht dankbar, dass wir nicht in Gefahrensituationen laufen und somit unsere Arbeitskraft sichern? Ja, folgen wir diesen Anweisungen oder hören wir aufmerksam bei Schulungen zur Arbeitssicherheit zu, kann dies die Gesundheit fördern.

Ökologie:

Nachgewiesenermaßen fühlt sich der Mensch in einer Umgebung wohler, in der er mit Tageslicht, Natur, angenehmen Temperaturen und einer geringen Geräuschkulisse zu tun hat. Nun bietet nicht jeder Arbeitsplatz solche Voraussetzungen. Jedoch sind sie sehr wichtig und es gilt zu überlegen, ob nicht doch durch ein paar Pflanzen, regelmäßige Belüftung und Geräuschdämmung der Arbeitsplatz angenehmer gestaltet werden kann. Das hält gesund, schont die Nerven und macht glücklich.

Bewegung:

Hiermit haben viele Arbeitnehmer kein Problem, da ihr Job es ohnehin erfordert, dass sie ihre Körperkraft zum Einsatz bringen. Ganz anders sieht es oft bei der Gattung der Büro-Menschen aus. Auf einer Computer-Tastatur tippend lassen diese Menschen in gekrümmter Haltung oft stundenlang ihre Muskeln und Gelenke einrosten und wundern sich dann über „Rücken“. Hier heißt es, konsequent zu sein. Warum nicht mal den Drucker so platzieren, dass man aufstehen muss, um sich sein Papier zu holen. Oder ganz bewusst regelmäßig „Bürosport“ durchführen. Viele Krankenkassen haben auf ihren Web-Sites praktische Tipps, wie Sie für eine ausreichende Bewegung sorgen können.

Ergonomie:

Dieser Fachbereich zeigt eine große Wichtigkeit auf, die neben der Bewegung zur Steigerung des Wohlbefindens sorgt. Zum Beispiel kommt es auf die Art an, wie ich auf meinem Bürostuhl sitze, oder auch, ob ich überhaupt einen rückenschonenden Stuhl habe. Das Arbeiten im Stehen bringt auch ergonomische Vorteile, aber über mehrere Stunden sollte auch hier nachgedacht werden, ob man rücken- und fußschonende Möglichkeiten finden kann. Auch hier der Tipp, sich mal mit den Krankenkassen auszutauschen.

Lebensmittel:

Viele Mitarbeiter nehmen ungesunde Nahrung in ihren Pausenzeiten in sich auf. Hier kann der Arbeitgeber gegensteuern. In vielen Betrieben wird z.B. für ausreichend Mineralwasser und Obst gesorgt, so dass wichtige Vitamine die Widerstandsfähigkeit des Körpers steigern. Dieser finanzielle Aufwand stellt eine wichtige Investition dar.

 

Was können wir als Resümee mitnehmen? Für den Arbeitgeber lohnt sich das PÖBELn! Ja, es fördert eine gesunde Arbeitnehmerschaft. Somit kommt es zu weniger Krankheitsausfällen und zudem fühlen sich gesunde Menschen glücklicher. Das nehmen diese auch mit nach Hause, womit Sie als Arbeitgeber einen tollen Faktor zur Mitarbeiterförderung generieren. Was will man mehr?

Haben Sie noch Ideen, was zur Steigerung der Gesundheit beiträgt? Erfreuen Sie uns mit Ihrem Kommentar!

Einen gesunden Tag wünscht Ihnen,

 

Tobias Mengeler

„Ist das Unternehmen für Sie da, oder sind Sie für das Unternehmen da?“ – Diese tragende Meinung zu einer erfolgreichen Personalführung, die ursprünglich von Götz W. Werner, dem Gründer der Drogeriekette dm stammt, beschreibt die Einstellung zu meiner Aufgabe. Im Rahmen der Personalführung stehe ich dafür ein, den einzelnen Menschen zu sehen und voranzubringen.

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