Gute Vorsätze

Alle Jahre wieder sieht man im neuen Jahr die Menschen in Richtung Fitness-Studio strömen.
Der Kollege aus dem Nachbarbüro verkündet laut:“ Ab jetzt höre ich mit dem Rauchen auf.“. Bei der nächsten Party sagt die Freundin, die sonst immer für Chips und Süßes zu haben war: „Ab jetzt esse ich weniger Süßes.“. Diese und weitere Sätze kennen die meisten unter der Rubrik: „Gute Vorsätze für das neue Jahr“. Doch seien wir mal ehrlich: Die Ernüchterung findet meistens nach den ersten drei Monaten statt. Bereits die Hälfte der Fitnessstudio-Anmeldungen verlaufen im Sand. Im Stress greift man dann doch wieder zur Zigarette und Ausreden wie:  „Nur noch dieses eine Mal“ oder „Man muss sich auch mal was gönnen“ hört man wieder öfter.

Doch bedeutet das, den guten Vorsätzen bereits im Vorfeld keine Chance zu geben? Nein, auf keinen Fall. Eine ehrliche Selbstreflektion kann wahre Wunder bewirken. Meist scheitern die gut durchdachten Schritte daran, dass man sich zu viel auf einmal vorgenommen hat. Daher lieber Schritt für Schritt anfangen, und nicht aufgeben, wenn man doch mal schwach wurde.

Der nachfolgende Vorsatz mag dir vielleicht schon öfter in den Sinn gekommen sein:

Vorsatz: Stress abbauen  – entschleunigen.

Wir machen uns viel zu oft unbewusst Stress, indem wir Dinge aufschieben. Warum nicht einmal das Gegenteil ausprobieren? 

In den nächsten Wochen haben wir immer wieder Artikel für dich, die dir dabei helfen diesen Vorsatz durchzuhalten.

Als hättest du es nicht schon immer gespürt – Stress ist ungesund.  Du hast ein arbeitsreiches Jahr hinter dir, dein verantwortungsvoller Job hat dir oft den letzten Nerv geraubt. Du fühlst dich wie der Hamster im Laufrad, ständig im Kreis, in einem enormen Tempo, aber nie am Ende.

Damit stehst du nicht alleine da. Berufstätige, Hausfrauen-/männer, sogar Schüler klagen immer häufiger über die enormen Anforderungen, die das moderne Leben mit sich bringt.

Doch wie soll man aus dem Hamsterrad ausbrechen? Der Trick nennt sich: „Entschleunigen“.
Sich bewusst Zeit nehmen, für Dinge die einem gut tuen. Oder einmal reflektieren, was einem den buchstäblich „letzten Nerv“ raubt.

Ist es vielleicht der unordentliche Schreibtisch, an den du jeden morgen zurück kehren musst und du genau weißt, dass du die Produktivität in diesem Chaos genau so lange suchst, wie deine letzte Abrechnung?

Oder der Backofen sieht schlimm aus. Die Gans an Weihnachten hat es auch nicht besser gemacht. Aus Stress schiebst du dir die nächste Pizza in den Backofen, aber appetitlich sieht es nicht aus! Warum tust du dir das an? Wäre es nicht einfacher, den Backofen sofort richtig sauber zu machen und sich beim nächsten Mal doppelt so sehr auf die leckere Pizza zu freuen?

Die Wäsche schnell noch in die Waschmaschine gestopft, damit die Bluse in zwei Tagen pünktlich zum wichtigen Meeting mit dem Chef wieder trocken und sauber ist. Doch dann die böse Überraschung: Die Wäsche hat einen unangenehmen Geruch, und du erinnerst dich mal wieder daran, dass du die Waschmaschine seit längerem sauber machen wolltest.

Alle diese „aufgeschobenen Dinge“ erschweren dir zusätzlich dein Leben. Manchmal bewusst, aber häufig unbewusst.

Nimm dir bewusst Zeit, Dinge zu tun, die du dir bereits seit längerem vorgenommen hast und belohn‘ dich am Ende selbst, z.B. mit einem entspannten Nachmittag in der Sauna oder dem Stück Schokolade, das im Kühlschrank darauf wartet, von dir vernascht zu werden. 😉

Alles Liebe und viel Erfolg beim Umsetzen deiner Vorsätze für das Jahr 2018 wünscht dir,

Denise

"Kaputte Dinge wirft man nicht einfach weg. Wenn sie wichtig sind, dann repariert man sie." Warum z.B. eine Waschmaschine wegschmeißen, wenn sie mir jahrelang treue Dienste geleistet hat? Als Teil des Social Media Teams bei Ersatzteil-Land versuche ich unseren Kunden, mit diesem Blog, die preiswerteren Alternativen vorzustellen.