Haustiere im Bett – störend oder sogar gesund?

Bevor du diesen Artikel liest, möchten wir vorweg sagen, dass natürlich jeder selber entscheiden muss, ob sein geliebtes Haustier mit im Bett schläft oder nicht.

Haustiere im Schlafzimmer ?

Wenn du ein Haustier oder gar mehrere hast, kennst du die Situation – der Tag neigt sich dem Ende zu und du sehnst dich bereits nach der entspannenden Nachtruhe im Schlafzimmer. Das ist der Zeitpunkt auch deinem tierischen Hausgenossen eine gute Nacht zu wünschen.

Doch welcher Hund oder welche Katze möchte nicht gerne auch nachts mit seinem Halter zusammen sein? Leider wird das gute Verhältnis zum “Samtpfötchen“ oder der “Pelznase“ vielen Tierbesitzern in den Nachtstunden zum Verhängnis.

Die Tiere schlafen dann häufig mit im Bett von Herrchen oder Frauchen. Das ist aus Gründen der Schlafhygiene und des Schlafrhythmus nicht zu empfehlen. Natürlich spricht nichts gegen ein Körbchen im Schlafzimmer.

Tierhaare im Bett

Teilt dein Liebling mit dir das Nachtlager, dann hast du jede Menge Tierhaare im Bett, die sich nur mit großen Mühen und einem guten Staubsauger wieder entfernen lassen.

Über den Aspekt der Hygiene kann man ebenfalls vortrefflich streiten –  Fakt ist jedoch, dass Tierhaare das Tierhaare im KehrblechPotenzial besitzen beim Menschen allergische Reaktionen zu provozieren. Dabei ist das Tierhaar an sich nicht ungesund, sondern vielmehr dessen  Anhaftungen, bestehend aus Hautschuppen, Schweiß, Speichel und leider auch Urin.

Du musst nicht unbedingt Allergiker sein, um eine Vorstellung davon zu bekommen, dass solche Tierhaare nichts im Bett verloren haben.

Wenn du dich dennoch dafür entschieden hast, das dein Haustier mit im Bett schlafen soll, dann solltest du deinem geliebten Vierbeiner regelmäßig eine Entwurmungs-Kur verpassen und darauf achten, dass dein Tier frei von Zecken und Flöhen ist. Die Bettwäsche sollte aufgrund der Menge an Tierhaaren öfter gewaschen werden.

Mensch und Tier – unterschiedliches Schlafbedürfnis

Ein weiterer Grund dafür, dass Tiere nicht mit im Bett schlafen sollten, ist der unterschiedliche Schlafrhythmus.

Wer Samtpfoten zu Hause hat, der weiß, dass die geliebten Schmusetiger gerne nachtaktiv sKatze gähntind. Ein Hund wechselt regelmäßig in der Nacht die Schlafstätte.  Zudem winseln, schnarchen oder wandern sie geräuschvoll umher und verhindern ein entspanntes Schlaferlebnis.

Solltest du also das Gefühl haben, morgens nicht ausgeruht zu sein, überlege ob es vielleicht am geliebten Haustier liegen kann, das nachts deine Ruhephasen stört. Natürlich kann es auch andere Gründe für Schlafstörungen geben. Wenn du dir unsicher bist, suche lieber einen Arzt auf.

 

Haustiere haben eine beruhigende Wirkung auf uns

Eine amerikanische Studie der Mayo-Schlafklinik in Arizona hat ergeben, dass vielen Teilnehmer die Nähe des Tieres als beruhigend empfinden und aufgrund dessen besser einschlafen konnten.  Es spricht generell nichts dagegen, dass dein Haustier mit im Schlafzimmer schläft. Wenn es dich beruhigt umso besser.

Vorsicht bei Kindern

KinderbettHaustiere haben im Bett von Kindern nichts zu suchen. Es spricht nichts dagegen, dass ein Kind mit einem Haustier aufwächst. Im Gegenteil, es stärkt die Abwehrkräfte. Aber gerade weil die Immunabwehr von Kindern noch nicht so stark ist wie bei einem Erwachsenen, können Tierhaare im Bett zu Atemwegsinfekten führen.

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