Tipps und Tricks zum Einräumen der Geschirrspülmaschine

Geheim-Tipp von Daisy

SPÜLMASCHINE EINRÄUMEN – SAUBERE PERFORMANCE FÜR DEIN GESCHIRR

Die Begeisterung schlug wahre Wellen, wenn früher nach dem Essen die Frage im Raum stand, wer wohl den Abwasch übernehmen wollte. Doch heute – in einer Zeit in der immerhin 70% der Haushalte eine Spülmaschine besitzen, die man nur noch einräumen muss – ist die Reaktion immer noch die selbe.

Keiner empfindet es als sehr prickelnd sich mit Essensresten verschmiertem Geschirr zu beschäftigen. Hast Du nicht vor auf Pappteller umzustellen, dann muss irgendjemand den Job erledigen!

Mit ein paar Tipps kannst Du Dir oder Deinen Helfern die unliebsame Aufgabe erleichtern. Hinzu kommt, dass wie bei allen anderen Haushaltsgeräten, die korrekte Nutzung über die Wirtschaftlichkeit entscheidet.

Ein paar der Kardinalfehler im Umgang mit Geschirrspülern haben wir einmal für Dich unter die Lupe genommen:

KREUZ UND QUER STAPELN

Die meisten von uns empfinden es als eine Zumutung stark verschmutztes Geschirr anzufassen. Aus dem Grund wird vieles schnell und hastig irgendwo in die Spülkörbe gequetscht und nachlässig verstaut. Stehen die Teile nicht richtig, kann kein Wasser der Welt und kein noch so ausgeklügelter Spültab Dein Service auf Vordermann bringen.

“Ordnung ist das halbe Leben“. Und wenn es diesen Satz noch nicht gäbe, so müsste er spätestens für die Spülmaschine erfunden werden.

PERFEKT EINGERÄUMT

Wie lautet einer der gebräuchlichsten und zugleich uncoolsten Sätze aus unserer Kindheit ? Richtig – “Ordnung ist das halbe Leben“. Und wenn es diesen Satz noch nicht gäbe, so müsste er spätestens für die Spülmaschine erfunden werden.

Wie es die Bauart der Spülmaschine schon erahnen lässt, sind die unteren Fächer den großen Tellern, Schalen, Schüsseln und Auflaufformen vorbehalten. Kleinere Teller, Tassen, Plastikteile, Gläser ohne Stiel bringst Du am besten im oberen Spülkorb unter.

Lasse stets ausreichend Platz zwischen den Tellern – stehen die Teller zu eng zu einander, werden die Telleroberflächen nicht sauber. Gefäße solltest Du immer mit der Öffnung nach unten und in jedem Fall in Schräglage einräumen – nur dann können die Wasserstrahlen das Innere gründlich reinigen.

Der untere Bereich des Geschirrspülers verfügt über die stärksten Wasserdüsen und die höchste Temperatur. Darum solltest Du hier Deine Auflaufformen, Schneidebretter, stark verschmutzte Teller, Töpfe und evtl. Pfannen platzieren. Aber achte auch hier auf die Schräglage der Teile.

TIPP:

Versierte Hobbyköche und erfahrene Hausfrauen wissen um die zum Teil negativen Auswirkungen von aggressiven Reinigern bei Bratpfannen. Profis spülen deshalb ihre Pfannen von Hand, denn das ist schonender für die Innenflächen.

Eisenpfannen können zudem recht hässliche Rostflecken an den Spülkörben und anderem Spülgut hinterlassen. Schwere Guss – und Eisenpfannen werden sogar nach dem Spülen wieder mit Öl eingefettet, um die Oberflächen geschmeidig zu halten.

Beim Besteckkasten ist Chaos wieder Trumpf. Das soll heißen, dass Du Messer, Gabeln und Löffel völlig ungeordnet einsortieren kannst. Wichtig ist nur, dass die Griffe des Bestecks nach unten zeigen. Das Innere des Besteckkorbes ist für Wasser schwer zugänglich – darum Spitze nach oben.

BESTECKKASTEN

Beim Besteckkasten ist Chaos wieder Trumpf. Das soll heißen, dass Du Messer, Gabeln und Löffel völlig ungeordnet einsortieren kannst. Wichtig ist nur, dass die Griffe des Bestecks nach unten zeigen. Das Innere des Besteckkorbes ist für Wasser schwer zugänglich – darum Spitze nach oben.

Für Maschinen mit integriertem Besteckkasten in der oberen Etage gilt diese Regel natürlich nicht.

ACHTUNG !

Solltest Du über teure Schneidemesser, wie z.B. Brotmesser, Steakmesser, Filetiermesser, Tranchiermesser und andere Spezial- und Fleischmesser verfügen, dann verzichtest Du besser darauf, der Spülmaschine die Verantwortung für die Reinigung zu überlassen. Aggressives Geschirrspülmittel und vor allem die hohen Temperaturen lassen scharfe Klingen stumpf werden.

VORSPÜLEN – ABSPÜLEN

Und nun zu einem heiß diskutierten Thema, bei dem die Meinungen auseinandergehen. Viele behaupten, dass Du bei modernen Spülmaschinen auf das Vorspülen verzichten kannst.

Ich persönlich unterscheide hier zwischen Vorspülen und Abspülen. Selbstverständlich müsste es jedem einleuchten, dass man kein bereits gespültes Geschirr in die Spülmaschine stellt. Komplettes Vorspülen heißt doppelter Energie- und Arbeitsaufwand.

Du solltest jedoch die groben Speisereste vorab entfernen und starke Verunreinigungen unter fließendem Wasser abspülen. Den Rest erledigt die Maschine für Dich. Doch warum solltest Du so vorgehen?

Ganz einfach: In vielen Geschirrspülern kommen Scanner zum Einsatz, die sich Deinen Teller genau ansehen. Wenn die Maschine dann genau weiß, was in ihr steckt, wählt sie das entsprechende Reinigungsprogramm.

Weist bei dieser Prüfung einer Deiner Teller starke Verschmutzung auf, dann aktiviert die Maschine automatisch zusätzliche Reinigungsprogramme. D.h. die komplette Spülmaschine arbeitet wegen eines einzigen Tellers in einem energieintensivem Modus und lässt Deine Stromrechnung in die Höhe schnellen.

Du stehst Dich also besser, wenn Du Deine Teller kurz abspülst.

 

TIPP:

Es kommt immer wieder vor, dass selbst dann, wenn Du die teuersten Spültabs gewählt hast, Deine Teller nach dem Spülgang etwas müffeln. Dieser Effekt tritt vorzugsweise bei Geschirr auf, welches mit Eiern, Rührei, Pfannkuchen oder anderen Eierspeisen in Berührung gekommen sind. Hier empfiehlt sich in der Tat ein gründlicheres Abspülen. Denn es ist äußerst peinlich seinen Gästen scheinbar saubere Teller vorzusetzen, die beim Kontakt mit Sauerstoff unangenehm riechen.

 

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Unsauberes Geschirr aus der Spülmaschine ist nicht per se ein Fehler des Herstellers. Nur eine mit Überlegung eingeräumte Spülmaschine sorgt für perfekten Glanz. So sparst Du Strom, Reinigungsmittel, eine Menge Arbeit und Deine Küchenutensilien werden geschont. Was will man mehr?

 

 

Merken