Respektvoller Umgang am Arbeitsplatz

Im dritten Teil meiner Artikelserie wollen wir den Umgang im Miteinander weiter vertiefen. Wir alle sind individuelle Menschen, haben verschiedenste Interessen und Überzeugungen. Wir alle haben eine eigene Vergangenheit, eine Herkunft, eine Hautfarbe, die sich von vielen anderen Menschen unterscheidet. Und nun treffen diese vielen verschiedenen Menschen bei ihrer Arbeit aufeinander. Kann das gutgehen?

Selbstverständlich ist dies möglich. Allerdings liegt es an einem jeden, seinen Beitrag hierzu zu leisten. Hier einige Grundsätze, die einem selbst helfen können, ein klares Bewusstsein für das Miteinander zu haben:

  1. Eine Sprache sprechen: Dies meine ich einerseits buchstäblich, als auch sinnbildlich. Buchstäblich in dem Sinne, dass in einem Betrieb mit hoher Wahrscheinlichkeit Menschen mit verschiedener Herkunft und Sprache arbeiten. Vielleicht kommen Sie oder Ihre Eltern aus einem anderen Land und sie beherrschen von dort die Sprache. Und nun stellt sich heraus, dass ein anderer Mitarbeiter auch diese Sprache beherrscht. Wie können Sie hier nun allen Ihren Kollegen Respekt erweisen? Nun, auch wenn es vielleicht für Sie einfacher ist, mit Ihrem „Landsmann“ in der Sprache Ihrer Herkunft zu sprechen, lassen Sie es sein. Warum? Nun, alle anderen werden wahrscheinlich nicht verstehen, worüber Sie sich unterhalten. Dies kann zur Folge haben, dass ihre Kollegen (vielleicht sogar zu recht) misstrauisch werden. Seien Sie offen und sprechen die Sprache, die allgemein im Betrieb gesprochen wird. Sinnbildlich gesprochen kann man auch dafür sorgen, dass man einfach genug kommuniziert, so dass der Gesprächspartner unabhängig von seiner Bildung oder seinem Intellekt folgen kann.
  2. Gewinnend reden: Dies trifft insbesondere auf Kritikgespräche zu, bis hin zu Abmahngesprächen. Hier gilt es das Ziel im Auge zu behalten. Man möchte doch den Gesprächspartner für einen Weg gewinnen. Somit ist es wichtig, respektvoll zu kommunizieren. Optimalerweise wird nicht die Keule für ein Gespräch rausgeholt. Das zerstört nur und der Gesprächspartner wird entweder in Defensivstellung gehen oder genötigt sein, übersensibel zu werden.
  3. Sich entschuldigen können: Jeder macht Fehler, auch Sie. Seien Sie demütig und geben dies zu, wenn Sie jemanden falsch behandelt haben. Das zeigt wahre Größe und wird die Beziehung zu Ihren Kollegen verbessern.
  4. Jeden gleich behandeln: Manche Mitarbeiter sind aus einem anderen Land, manche haben eine Religion, die Sie nicht so gut kennen, manche haben Übergewicht, manche sind zu klein, manche zu groß, manche haben bestimmte sexuelle Vorlieben und und und. Fängt man an, andere Menschen mit dem Otto-Normal-Verbraucher zu vergleichen, stellt man fest, wie vielfältig die Gesellschaft ist. Zeigen Sie jedem Menschen, dass er Ihnen als Mensch wichtig ist, unabhängig davon, ob Sie sich mit ihm oder seiner Überzeugung identifizieren können.

Dies soll eine kleine Übersicht sein, wie man zu einem respektvollen Umgang beitragen kann. Die Folge wird sein, dass sich die Mitarbeiter im Betrieb wohl fühlen. Dann macht die Arbeit wirklich Spaß! Probieren Sie es aus!

Auch bei Ersatzteil-Land Mengeler e.K. wird sehr viel Wert auf den respektvollen Umgang gelegt. Und es funktioniert!

Gerne freue ich mich wieder auf Ihre Kommentare und Ihre Meinung zu dem Thema.

Herzlichst,

 

Ihr Tobias Mengeler

„Ist das Unternehmen für Sie da, oder sind Sie für das Unternehmen da?“ – Diese tragende Meinung zu einer erfolgreichen Personalführung, die ursprünglich von Götz W. Werner, dem Gründer der Drogeriekette dm stammt, beschreibt die Einstellung zu meiner Aufgabe. Im Rahmen der Personalführung stehe ich dafür ein, den einzelnen Menschen zu sehen und voranzubringen.

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