Wie wichtig ein gutes Team ist

Im zweiten Teil der Artikelserie „Macht mir meine Arbeit Spaß?“ wollen wir heute über den Einfluss der Mitarbeiter reden, mit denen wir tagtäglich zusammen arbeiten. Spielt dies denn eine Rolle?

Nun rechnen wir doch einmal aus, wieviel Zeit wir mit diesen Menschen verbringen. Oft sind es acht Stunden am Tag und somit der Hauptanteil des Tages. Tatsächlich sehen wir unseren Ehepartner weniger als unsere Kollegen. Somit ist die Tendenz, dass das Untereinander wichtig ist, sehr groß.

Worauf legen Sie denn Wert, wenn es um das Verhalten Ihnen gegenüber geht?

  • Freundlichkeit: Den wenigsten Menschen ist es egal, wie andere mit ihnen umgehen. Eigentlich ist jeder Mensch harmoniebedürftig. Er möchte von seinen Mitmenschen gemocht werden. Ein freundliches Lächeln, ein freudiger Gesichtsausdruck – das macht das Miteinander schon sehr einfach.
  • Ehrlichkeit: Nichts ist schlimmer als Misstrauen. Ist ein Mensch mir gegenüber nicht ehrlich, haben die meisten Menschen dafür eine Antenne. Sie können es garnicht so genau ausmachen, woran sie das feststellen, aber sie merken, wenn ihr Gegenüber eine Maske trägt. Eigentlich liegt das an der nonverbalen Sprache, also an dem, was mein Gegenüber mir sagt, ohne den Mund aufzumachen. Die Körperhaltung und Mimik sind hierbei entscheidend wie die Stimmlage beim Gesagten.
  • Respekt: Wir alle haben unsere Überzeugungen, Kultur, Herkunft, aber auch Schwächen. Wie schön, wenn andere dies respektieren und nicht zeigen wollen, dass es hierbei einen Unterschied zu ihnen gibt.
  • Interesse: Ein Team kann nur funktionieren, wenn ein ehrliches Interesse an den Kollegen vorhanden ist. So fragt man mal nach, wie es einem geht, welche Interessen man hat. Zudem bietet man sich aktiv an, seine Kollegen zu unterstützen, wenn dies möglich und nötig ist.

An diesen vier Punkten erkennen wir schon wichtige Eckpfeiler für ein gutes Team-Play. Was aber, wenn dies nicht so funktioniert. Manchmal reicht es schon aus, wenn ein Mitarbeiter sich nichts aus diesen Dingen macht.

  • Der Introvertierte: Manche Menschen sind sehr in sich gekehrt. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, weil sie sehr gewissenhaft ihre Arbeit verrichten können. Jedoch sind dies meist die unscheinbaren Mitarbeiter, die das Team-Play nicht fördern. Warum nicht aktiv auf solche Menschen zugehen und ein freundliches Gespräch führen? Hierbei nicht zu nahe treten. Es kann das Eis brechen.
  • Der Egoist: Dieser Mitarbeiter macht sich nichts aus den oben genannten vier Punkten. Er denkt nur an sich und die anderen sind ihm egal. Seine Waffe sind die Ellbogen und die spitze Zunge. In diesem Fall ist ein persönliches Gespräch angesagt. Sollte man hierdurch keine Besserung feststellen, sollte die Führungskraft mit einbezogen werden. Hierbei immer selber fair bleiben. Wir wollen uns ja nicht selber auf sein niedriges Niveau begeben.
  • Der Unruhestifter: Dieser beschwert sich hinter dem Rücken über Kollegen oder über Vorgaben, die sie nicht einsehen. Hier heißt es auch, Stellung zu beziehen. Und zwar für Fairness. Ist der Unruhestifter mit jemandem oder etwas unzufrieden, kann er dies ausschließlich mit dem betroffenen Mitarbeiter klären. Das gilt ihm klarzumachen. Man selber sollte diesem Gift-Sprüher kein Ohr leihen. Auch hier sollte nach einem ersten Gespräch und keiner Änderung die Führungskraft einbezogen werden.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem Vielfalt von Verhaltensweisen, die uns im Alltag begegnen. Die wichtigste Frage ist sowieso immer die, was ICH SELBER für das Team-Work tue. Behandle ich die anderen so, wie ich es mir wünsche, dass sie mich behandeln? Kann ich verzeihen? Muss ich immer auf meine Meinung und mein Recht pochen? Denken Sie mal hierüber nach? Oft hat man nämlich selber noch an viel zu arbeiten.

Wie sieht es bei Ersatzteil-Land Mengeler e.K. aus? Ich bin tatsächlich ein bisschen stolz, sagen zu können, dass sich bei uns im Unternehmen wirklich jeder anstrengt, das Team-Work stetig aufrecht zu halten und zu verbessern. So macht es wirklich Spaß auf der Arbeit! Und das macht es uns einfach, gute Arbeit abzuliefern.

Sieht so nicht ein tolles Team aus?

Gesamt

Ihr Tobias Mengeler

„Ist das Unternehmen für Sie da, oder sind Sie für das Unternehmen da?“ – Diese tragende Meinung zu einer erfolgreichen Personalführung, die ursprünglich von Götz W. Werner, dem Gründer der Drogeriekette dm stammt, beschreibt die Einstellung zu meiner Aufgabe. Im Rahmen der Personalführung stehe ich dafür ein, den einzelnen Menschen zu sehen und voranzubringen.

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